Konzerte

Florian Heinisch in Paris: An die unsterbliche Geliebte (Klavier Beethoven)

Florian Heinisch

Wer war die „unsterbliche Geliebte“, der Ludwig van Beethoven leidenschaftliche Briefe schrieb? Dieser Frage geht der junge Pianist Florian Heinisch bei seinem Konzert am Freitag, 18. Oktober 2019 um 20.30 Uhr in der Salle Cortot nach.

Beethoven-Liebhaber, dessen 250. Geburtstag im Jahre 2020 international gefeiert wird, kommen bei diesem Programm voll auf ihre Kosten: Mit der „Hammerklavier-sonate“ erklingt eines der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Klavierwerke Beethovens. Florian Heinisch: „Beethovens faszinierende Tonsprache ist nach wie vor sehr modern und aktuell. Es ist eine Sprache, die von nahezu allen Menschen verstanden wird.“

Erst vor kurzem hatte Florian Heinisch ein umjubeltes Konzert mit diesem Programm in der Hamburger Elbphilharmonie gegeben. Das Hamburger Abendblatt schrieb über seine Interpretation der „Hammerklaviersonate“: „Heinisch meisterte sie mit Kraft, Kondition und geistiger Klarheit und machte die Aufführung zum packenden Erlebnis“. Jetzt ist der Pianist in Paris und gibt eine Kostprobe seines Könnens.

Die Beethoven-Forschung verwendet noch heute sehr viel Aufmerksamkeit auf die Suche nach einem unwiderlegbaren Beweis, wer die „unsterbliche Geliebte“ in Beethovens Briefen war. Grund genug für Florian Heinisch, in Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr 2020 ein reines Beethoven-Programm zu spielen, das der rätselhaften „unsterblichen Geliebten“ gewidmet ist.

Programm: Ludwig van Beethoven

Sonate E-Dur op. 14/1
Sechs Bagatellen op. 126
Andante favori F-Dur WoO 57
– Pause –
Sonate B-Dur op. 106 „Hammerklaviersonate“

Florian Heinisch gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands: „Unglaubliches Potenzial“, „grandios und technisch brillant“ (Hamburger Abendblatt), „Unvergesslicher Abend“ (Süddeutsche Zeitung), „hochvirtuos und beeindruckend“ (Lübecker Nachrichten) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen.

1990 in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann er im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Sein außergewöhnliches Talent hat der junge Pianist von seiner Großmutter Barbara Heinisch, die – damals eine Seltenheit – als Organistin tätig war. Große Aufmerksamkeit erspielte sich Florian Heinisch mit dem „Ungespielten Konzert“ in Gedenken an den „Wunderpianisten“ (Die Zeit) Karlrobert Kreiten, der 1943 vor seinem Konzert in Heidelberg von der Gestapo verhaftet und anschließend ermordet wurde.

Mit dem anspruchsvollen Programm war er in renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam oder dem Konzerthaus Berlin zu Gast. Das Gedenkkonzert für Karlrobert Kreiten wird auch zukünftig europaweit aufgeführt, denn es ist Florian Heinisch ein Anliegen, als Künstler gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen: „Ich möchte nicht nur schöne Konzerte spielen, sondern mit jedem Konzert auch mehr Frieden, Empathie und Schönheit in die Welt bringen.“

Florian Heinisch ist Preisträger hochrangiger Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs Braunschweig und des Kleinen Schumann-Wettbewerbs sowie des Bachwettbewerbs Köthen. Er erhielt 2006 und 2009 ein Förderstipendium zur Unterstützung hochbegabter Kinder und Jugendlicher im Freistaat Thüringen. Florian Heinisch wird unterstützt vom Hamburger Reisexperten ORYZA.

Weitere Informationen unter: www.florianheinisch.com
Wann? Freitag, 18. Oktober 2019, 20.30 Uhr
Wo? Salle Cortot, 78 Rue Cardinet, 75017 Paris (Métro Linie 3, Station Malesherbes)

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